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BERICHTE 2008: 45. MAIBOCK 2008 |
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45. Maibock 2008 Flotten zeigen ihren Charakter ![]() Die Starbootflotte dicht an dicht in der vierten Wettfahrt. Jeder versucht, freien Ostwind für sich zu ergattern - Foto © 2008 Martin Blum Die Starboot Flotten des 17. Distriktes kamen sehr eifrig zur 45. Auflage des Maibock am Chiemsee. Die Liste der Gewinner der letzten Jahrzehnte lässt keine Segelgröße der Mitteleuropäischen Starsegler aus. Jetzt gesellte sich Hans Spitzauer, Österreichischer Olympiateilnehmer für Peking 2008, hinzu. Eine dominante Serie legte Hans Spitzauer mit seinem Vorschoter Christian Nehammer vom Attersee hin. In den sechs Wettfahrten trat er nur zwei Wettfahrtsiege an andere ab. Viele sehnten sich den letztjährigen klaren Sieger Werner Fritz (nicht am Start) herbei, damit die sichere Serie wenigstens ein wenig wackeln würde. Aber da war nichts, was Spitzauer negativ beeinflussen hätte können. Während bei einer Wettfahrt der Wind während eines Raumschotschenkels sogar um fast 180° drehte, blieben die Cracks trotzdem vorne. Wettfahrtleiter Hans Vogt und sein Team vom Chiemsee Yacht-Club reagierten schnell mit dem Anpassen des Kurses und so blieb die Wettfahrt fair. Am ersten Tag wurde gerade mal eine Wettfahrt gesegelt. Jedoch volle zwei Runden. Am zweiten Tag, bei schönem Ostwind, konnten drei Wettfahrten durchgeführt werden. Am letzten Tag in der Früh dann die letzten zwei Wettfahrten bei idealem Hängewind (die Segler hängen sich aussenboards ein, um das Boot trotz Krängung schnell zu machen). Die Österreichische Flotte zeigte, dass sie schon viel miteinander trainiert und gekämpft hatte. So konnte man kleine Fehden verfolgen, die sich innerhalb der Flotte auf dem Wasser, manchmal sogar noch spät abends am Protesttisch fortführten. Zur Disqualifikation kam es nur einmal, für Josef Urban vom Traunsee. Er wendete an der Luvboje und spekulierte auf rechtzeitiges Herstellen der Innenposition. Das späte Hineinwenden wurde vom Schiedsgericht festgestellt. Für den Rest, dass er den Unterwendeten nicht behindert hatte, gab es jedoch nicht genügend Beweise. Auch im letzten Rennen kam es um Urban zum Gerangel, daher gab er noch vor dem Ziel auf. Die Bayerische Flotte hingegen trat eher defensiv auf. Diesmal war der beste Chiemseer Tobias Schott (CYC) mit Peter Linke auf dem zweiten Platz in der Gesamtwertung. Der Klassensekretär konnte Spitzauer sogar einen Sieg abtrotzen. Schnellste Frau war Martina Merk, als Vorschoterin auf Platz 5. Markus Adä, eher bekannt als einer der begehrtesten Vorschoter, nahm den Steuermann Wolgang Böttger (beide Chiemsee Yacht-Club) nun als Vorschoter in die Pflicht. Und siehe da, nach einer "Vision" Böttgers vor der Startkreuz landeten sie in der letzten Wettfahrt einen Sieg. Nach eigener Aussage der Karrierehöhepunkt von Markus Adä als Steuermann. Martin Blum |
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